Welthirntumortag 2018


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Hirntumor-Informationstag 2017

Krebsaktionstag

Veranstaltungsrückblick

Am vergangenen Samstag endete der 33. Deutsche Krebskongress in Berlin mit dem Krebsaktionstag, der zahlreiche Krebspatienten, Angehörige und Interessierte in die Messehallen der Landeshauptstadt lockte. Unter dem Motto „Perspektiven verändern Krebs – Krebs verändert Perspektiven. Diagnose, Therapie, (Über-)Leben" waren an den vorangegangenen vier Fachkongresstagen etwa 12.000 Experten aus allen Bereichen der Onkologie unter der wissenschaftlichen Leitung von Kongresspräsident Prof. Dr. Thomas Wiegel, Leiter der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Ulm, zusammengekommen, um aktuelle Studienergebnisse, -vorhaben und Forschungsprojekte vorzustellen und zu diskutieren. Im Rahmen von Publikumsdebatten setzten sich die Experten hierbei mit dem in der Hirntumor-therapie viel diskutierten Thema Immuntherapie sowie der Ganzhirnbestrahlung bei zerebraler Metastasierung auseinander. Die Mitarbeiter der Deutschen Hirntumorhilfe haben ihre Eindrücke im Bereich Neuigkeiten für Sie zusammengefasst.

 

 

Nach dem Besuch des Fachpublikums aus ganz Deutschland widmete sich der letzte Kongresstag ganz der Patientenperspektive. Im Rahmen von Vorträgen, Interviews, Publikumsgesprächen und Podiumsdiskussionen wurde in den Tagungssälen und auf der Veranstaltungsbühne ein buntes Informationsprogramm geboten. Die Deutsche Hirntumorhilfe war mit einem Stand im Ausstellerbereich präsent – eine gute Gelegenheit für viele interessierte Gäste, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Pressesprecherin Melanie Staege war zudem für die Mitgestaltung der Hirntumorsitzung von den Veranstaltern eingeladen worden und informierte ihre Zuhörer über die verschiedenen Angebote der Deutschen Hirntumorhilfe, von denen Patienten und Angehörige profitieren können. Der Seltenheit der Erkrankung entsprechend, fanden die Vorträge zum Thema Hirntumor in kleiner Runde statt und boten den Zuhörern die gern genutzte Gelegenheit, in persönlicher Atmosphäre auch individuelle Fragen anzubringen. 

 

Zahlreiche Besucher fanden den Weg zu den Vorträgen zu übergreifenden Themen wie Supportivtherapie, Palliativmedizin und Patientenrecht, die für Betroffene mit unterschiedlichsten Tumorerkrankungen wertvolle Hinweise bereithielten. Besonders erfreulich: Der Vortragsblock "Der informierte Patient" nahm die Arzt-Patient-Beziehung in den Fokus und arbeitete dabei die Relevanz einer Kommunikation „auf Augenhöhe“ für eine gelingende Therapie heraus.

Die Bilanz fiel hierbei eindeutig aus: Eine von beiden Seiten als positiv wahrgenommene medizinische Therapie ist stets Teamarbeit zwischen Mediziner und Patient. Die Entscheidungskompetenz und Selbstbestimmung ist ein wertvolles Gut, das die Lebensqualität insbesondere bei komplexen Erkrankungen maßgeblich beeinflusst. Ein wichtiger Zusammenhang, den die Deutsche Hirntumorhilfe in ihrer täglichen Arbeit immer wieder bestätigt sieht. Auf weiterführende Forschung und Entwicklung in diesem Bereich dürfen wir gespannt sein!

 

 

Der Krebsaktionstag findet alle zwei Jahre am letzten Kongresstag des Deutschen Krebskongresses in Berlin statt. 

 

© 27.02.2018 moau, Deutsche Hirntumorhilfe e.V. | www.hirntumorhilfe.de

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