Antikrebsradeln

Quer durch Deutschland für die Deutsche Hirntumorhilfe

Stephanie Hennig hat der Sommerhitze getrotzt sich auf den Sattel geschwungen. Per Fahrrad ist sie quer durch Deutschland, von der Nordseeküste bis an den Bodensee gefahren. Dabei trieb die 29jährige nicht der sportliche Ehrgeiz, sondern der Wunsch, Gutes zu tun: "Antikrebsradeln" hat sie ihr Projekt genannt, denn sie möchte mit ihrer öffentlichkeitswirksamen Aktion Spendenkilometer für die Deutsche Hirntumorhilfe einfahren und auf die Belange von Patienten und Angehörigen aufmerksam machen. Inzwischen ist sie wieder in ihrer Heimat Hamburg eingetroffen, die Spendenaktion läuft jedoch noch bis Ende August weiter.

 

Auf ihrem Blog erzählt sie von ihrer Tour.


Stephanies Engagement hat einen persönlichen Hintergrund: Im Dezember 2015 erkrankte ihr Vater an einem Glioblastom. Der bösartige Hirntumor gilt als besonders aggressiv. „Die Ärzte teilten uns mit, dass der Tumor aufgrund der ungünstigen Lage inoperabel sei und rechneten aus diesem Grund mit einem raschen Fortschreiten der Erkrankung. Die Rede war von drei Monaten“ erzählt Stephanie.

 

Der Schock saß tief – aufgeben kam jedoch nicht in Frage. Hilfreiche Informationen zu Therapiemöglichkeiten und Unterstützung in der herausfordernden Situation fanden Hennigs bei der Deutschen Hirntumorhilfe. Heute – mehr als zwei Jahre nach der schwerwiegenden Diagnose – hat sich die Prognose von damals nicht bewahrheitet und die Familie genießt jeden weiteren gemeinsamen Tag.

 

Als Angehörige ist Stephanie inzwischen Expertin in eigener Sache. Um ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen zu teilen, begann sie vor einem Jahr damit, einen Blog zu schreiben, auf dem sie vom Familienalltag mit der Erkrankung berichtet. „Nach dem überraschend positiven Verlauf bei der Erkrankung meines Vaters ist es mir ein großes Anliegen, anderen Betroffenen Mut zu machen. Es ist wichtig, darüber zu schreiben, aber ich will gern noch aktiver versuchen, das Thema Hirntumor öffentlich präsent zu machen und so einen kleinen Beitrag dazu leisten, die neuroonkologische Forschung zu fördern“, erklärt die sportliche Hobbyradlerin.

 

Wir sind begeistert und wünschen Stephanie noch viele fleißige Kilomenterspender aus ganz Deutschland!

Werden Sie Kilometer-Spender!

Wissen schafft Zukunft – mit ihrer Tour „Antikrebsradeln“ will Stephanie die Botschaft von Wilhelmshafen bis an den Bodensee bringen.


Wer Stephanie unterstützen möchte, der kann einen freigewählten Betrag pro Tag oder Kilometer spenden oder natürlich auch eine Gesamtsumme. Jeder Beitrag zählt!

Zurück zur Startseite der Benefizaktionen

Aktuelles

ASCO-News 2018

32.000 Experten aus allen Bereichen der Onkologie in Chicago

> read more

Fortschritte in der Neurochirurgie

Zusätzliche Resektion, Pseudoprogression und vieles mehr

> read more

NOA-Studien 2018

Update klinischer Studien von der NOA-Jahrestagung aus Köln

> read more